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Modellprojekt JBA

 

Das Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus geht seit dem Schuljahr 2018/2019 im Rahmen des Modellprojekts Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Jugendberufsagentur im Bereich der Berufsvorbereitung neue Wege.

In dem Modellprojekt werden an ausgewählten Berufsschulen u. a. neue Möglichkeiten zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler erprobt. Diese ergeben sich aus einer intensiven Zusammenarbeit mit den Jugendberufsagenturen vor Ort, die seit 2017 in Bayern eingerichtet wurden.

Zielgruppe des Modellprojekts sind Schülerinnen und Schüler, die sich nicht freiwillig für eine Vollzeitklasse der Berufsschule gemeldet hätten und die teilweise durch aufsuchende Jugendsozialarbeit für den Schulbesuch gewonnen wurden.

 

 

Zwischenberichte der Modellschulen zum Schuljahr 2019/2020

Die Ergebnisse des Modellprojekts Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Jugendberufsagentur sollen mithilfe dieser Zwischenberichte der Modellschulen öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die Zwischenberichte haben zum Ziel, anhand

  • der enthaltenen Ideen und
  • verschiedenen Konzepte sowie
  • unterschiedlichen methodisch-didaktischen und pädagogischen Ansätze

der einzelnen Modellschulen, für Sie eine Inspiration zur individuellen Ausgestaltung der Berufsvorbereitung an Ihrer Schule zu sein.

Die einzelnen Zwischenberichte enthalten folgende Informationen:

  • Rahmenbedingungen
  • Unterrichtsgestaltung
  • Jugendberufsagentur
  • Zusammenarbeit mit den Mittelschulen
  • Zielsetzungen für das zweite Schulhalbjahr 2019/2020

Onlinebuch Zwischenberichte

PDF-Datei Zwischenberichte mit Hyperlinks

 

 

Gestaltung der Jugendberufsagentur

Zusammenfassende Informationen zur Gestaltung der Jugendberufsangentur in Bayern enthält diese Präsentation der Regionaldirektion Bayern. Das Doumkent liefert u. a.

  • ein Übersicht zur historischen Entwicklung der Jugendberufsagentur,
  • einen Kritierenkatalog für eine Jugendberufsagentur und
  • zeigt Handlungsfelder lokaler Kooperationen auf.

 

Leitfaden zur Gestaltung der Jugendberufsagentur (StMUK)

Jugendberufsagentur als gelingende Form der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit (Artikel mit Links und Literaturhinweisen)

 

Nachfolgend finden Sie zwei Beispiele, wie an den beiden Modellschulen

  • Staatliche Berufsschule Mindelheim
  • Staatliche Berufsschule I Mühldorf am Inn

die Jugendberufsagentur vor Ort gestaltet ist.

Staatliche Berufsschule I Mühldorf am Inn

Bereits im Mai 2015 wurde im Landkreis Mühldorf am Inn eine Jugendberufsagentur gegründet. Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus der Agentur für Arbeit, des Amts für Jugend und Familie, dem Jobcenter sowie dem Staatlichen Schulamt und den beiden Berufsschulen, trifft sich zu regelmäßigen Abstimmungsgesprächen und Fallkonferenzen je nach Bedarf. Die Steuerungsgruppe erstellt einen gemeinsamen Jahresplan bezüglich der Angebote und Maßnahmen. Die Koordination der Jugendberufsagentur findet durch „Lernen vor Ort“ (Landratsamt Mühldorf am Inn) statt.

Als eine der Hauptaufgaben aus Sicht der Berufsschule wurde die Begleitung beim Übergang von der Schule in den Beruf formuliert. Dieses Ziel verfolgen die Beteiligten mit großem Einsatz unter dem Motto „Keiner darf verloren gehen“.

Staatliche Berufsschule Mindelheim

Eine Jugendberufsagentur wurde in Mindelheim mit Beginn des Modellprojekts ins Leben gerufen. Die Schule stimmt sich eng mit den anderen Akteuren der Jugendberufsagentur – Agentur für Arbeit, Jobcenter, Jugendhilfe, Bildungskoordinator – ab, um Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Arbeitsleben besser unterstützen zu können. Es gibt eine Steuerungsgruppe, zusammengesetzt aus den oben genannten Beteiligten, die sich zu regelmäßigen Abstimmungsgesprächen und Fallkonferenzen trifft.